Anja: DIY – My house

in the middle … äh … on top of my Etagenbett …

Die Kinder bewohnen momentan noch ein Zimmer. Die Große hätte gern mal einen Rückzugsort und da hab ich mir einen Vorhang in Form eines kleinen Häuschens überlegt.

IMG_5557Da das Bett in einer Zimmerecke steht, brauchte das Haus nur eine Front- und eine Giebelseite.

Begonnen habe ich mit dem Dach: dafür benutzte ich ein3m langes Stück roten Stoff (2,10m Bettlänge und 1m Breite). Dieses wurde in der Länge gefaltet und mit einer selbst gefertigten Papp-Schablone (drei Ziegelrundungen groß) die Ziegel mit Schneiderkreide aufgemalt. Das ganze habe ich zweimal in versetzten und überlappenden Reihen gemacht. Ausschneiden und mit Umzickeln oder einer Raupennaht vor dem Ausfransen schützen.

Als zweiten Schritt habe ich die Wände aus kostengünstigem Nesselstoff zugeschnitten. Dieser ist auch farblich eher neutral und „erschlägt“ das restliche Zimmer nicht so (besonders wenn die obere Etage eines Hochbettes „umbaut“ wird) . Wer mehr investieren möchte, kann auch mit Ziegelsteinmuster bedruckte Baumwollstoffe kaufen (z.B. bei buttinette), das wirkt dann besonders authentisch aber auch massiver. In die untere Haus-Naht habe ich stärkeres Bleiband mit eingenäht, damit der Stoff möglichst gerade herunterhängt.

IMG_5018Ein Haus braucht auch Fenster: diese habe ich einfach ausgeschnitten und oben und unten beim Ränder umnähen Tunnel mit eingearbeitet. Durch diese haben wir auf eine passende Länge gekürzte, 5mm dicke Holzstäbe aus dem Baumarkt geschoben damit die Fenster nicht durchhängen. Das I-Tüpfelchen sind die Bistro-Gardinen mit Eulenmotiv, welche einfach oben und an den Seiten festgenäht wurden, wodurch die Fenster nochmal etwas formstabiler wurden.

IMG_5019Die beiden fertigen Hausseiten habe ich an die untere Lage des Daches angenäht. In der Mitte blieb ein etwa 60 cm breiter Abschnitt für die Haustür frei. Damit man diese dann auch auf- und zuschieben kann, haben wir das Häuschen mit einer Deckenschiene für zwei Gardinen angebracht. In die vordere Nut wurde das Haus eingehängt, die Tür in die zweite. So kann man sie wunderbar öffnen und schließen. Das ist aber nicht unbedingt notwendig, meistens krabbeln diie Kinder einfach so durch.

IMG_5556Zum Schluß noch einen Streifen brauner Stoff, der von den Maßen in die Lücke passt. Und … fertig.

Man kann das ganze natürlich noch verfeinern, z.B. die Hauswand über die gesamte Länge (wie das Dach) nähen und die Tür ordentlich einpassen. Diese Variante ist besonders schön, wenn man die Tür nur als „Klappe“ benutzt.

Wir hatten eigentlich noch geplant der Tür mit Textilmalfarbe einen Holzlook und eine Klinke zu verpassen, aber dann war die Geduld doch nicht groß genug. Man kann auch noch Balkonkästen, Rankgitter mit Blumen oder dergleichen aufmalen … da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Hausbesitzerin ist glücklich und empfängt auch manchmal brüderlichen Besuch.

IMG_5555Ach ja: vor dem Aufhängen nochmal bügeln schadet nicht ;o).

Viel Spass beim Nachmachen, Fotos eigener Häuser würden mich sehr freuen!

4 Gedanken zu “Anja: DIY – My house

    • Dankeschön! Als ich mit dem Aufhängen fertig war, mußte ich auch erst mal verweilen. Ist wirklich sehr kuschelig und deshalb habe ich mir einen Himmel für mein Bett in den Kopf gesetzt …

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