Osterdekoration nähen und falten…

Frohe Ostern!

Letztes Jahr zu Ostern hatte ich ein kleines DIY zu den Osterhasenbeutelchen (ganz rechts auf dem Bild) vorgestellt: https://weiberkombinat.wordpress.com/2016/03/22/osterhasen-geschenktaschen/.

Dieses Jahr haben wir ein bißchen rumgespielt und aus diesem Grundschnitt kleine Häschen als Deko genäht. Diese sind komplett verschlossen und mit Bastelwatte gefüllt. Das Gesicht haben wir einmal aufgestickt (was mir besser gefiel aber Tochterkind meinte die Nase sieht aus wie ein Eulenschnabel ;o) und einmal mit Textilmarker aufgemalt. Zum Schluß haben wir die Öhrchen noch verdreht und mit wenigen Stichen fixiert.

Zusätzlich haben wir uns an Origami-Osterhasen-Körbchen versucht. Ich hatte diese wunderschönen Körbchen inkl. Anleitung auf pinterest entdeckt: http://www.gatheringbeauty.com/2016/03/diy-origami-easter-bunny-baskets.html. Anleitung ausgedruckt und los gings. Im letzten Drittel kam ich dann absolut nicht mehr weiter und selbst das sehr faltbegabte Tochterkind wußte nicht woran wir scheiterten. Glücklicherweise gab es diese Anleitung noch als Video auf youtube und wir wußten woran es lag: in der Bilderanleitung von „gatheringbeauty“ fehlten leider ein paar kleine Zwischenschritte. Dieses toll gemachte (weil „idiotensichere“ ;o) Video hat uns dann gerettet und wir konnten zu Ende falten: https://www.youtube.com/watch?v=Y_Sawn3q5Us. Hier ist das Ergebnis:Frohe Ostern!-1

Wir wünschen Euch viel Spaß beim nähen, falten, häkeln, stricken und insbesondere Ostereier färben und bemalen.

Habt schöne Feiertage!

Eure Anja

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Advents-Rentier

Auf die „Simply Nähen“ sind wir durch diese Anfrage damals aufmerksam geworden: https://weiberkombinat.wordpress.com/2016/02/28/weiberkombinat-in-der-aktuellen-simply-naehen-verlosung/.

Jetzt kauft meine Mutti die Zeitschrift ab und an, das aktuelle Exemplar (06/2016) hat sie an mich weitergegeben. Die Tochter wiederum hat darin das „Rentier Rudolph“ entdeckt und mich überzeugt dass wir dieses nun ganz unbedingt mal nähen müssen.

Hier seht Ihr das Resultat, darf ich vorstellen: Fred und Rudi.weiberkombinat-2016-1

Wir haben (natürlich ;o) nicht streng nach Vorlage gearbeitet. Statt eines „geplotteten“ Gesichts habe ich mich für Filzaugen und einen gestickten Mund entschieden. Die Tochter hat den Mund mit einem Textilmarker aufgezeichnet und für die Augen tolle, schimmernde Knöpfe benutzt (kommt auf dem Foto leider nicht so zur Geltung). Die roten Nasen sind beide aus Filz. Der braune Stoff sind Reste eines tollen Wollstoffes, der wie Filz nicht franst und deshalb nicht versäubert werden muß, was toll bei den Geweihen war.

Ein wirklich schönes und einfaches Nähprojekt!

weiberkombinat-2016

Frohes Schaffen!

Eure Anja

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Halloween-Deko

Happy-1

Ich weiß ja nicht wie es in anderen Regionen Deutschlands so aussah, aber hier bei uns waren die Oktoberferien komplett verregnet (wir hatten sogar schon den ersten Schneefall). Da heißt es dann Kinder inhäusig zu beschäftigen und so haben wir die Zeit genutzt und für Halloween gebastelt.

Zuerst einmal wurde das FIMO ausgepackt und losgeknetet. Herausgekommen sind zwei Spinnen, ein Schleimfleckmonster, ein (brauner?!) Geist, ein Kürbis und eine Zombieblume.

Fimo-Deko Halloween

Dann haben wir noch ein Ferienangebot der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig genutzt: Laternenbasteln. Da der Andrang in diesem Jahr enorm war, konnten die Kinder nicht aus verschiedenen Modellen wählen, aber die vorbereitete Fledermauslaterne kam bei meinen Kindern gut an … passt ja auch zu Halloween. Muttis und Vatis (es waren erstaunlich viele Männer mit ihren Kindern dabei, die „neuen Väter“ sind in Leipzig gut repräsentiert) durften sich auch eine Laterne basteln und da meine Kinder nicht mehr so viel Hilfe brauchen, habe ich natürlich fleißig mitgeschnippelt und geklebt.

Fledermaus-Laternen

Da die Kinder keine Kostüme fanden die ihnen richtig gut gefielen, wurden auch diese selbstgenäht. Dafür haben wir nichts einkaufen müssen, das quadratisches Stück schwarzen Pannesamt war noch vorrätig und ein altes ausgemustertes Jerseykleid konnte weiterverwendet werden. Alles andere waren Reste die wir ja immer aufheben ;o). Kann man erkennen als was die Kinder sich verkleiden wollen?

die Kostüme

Das Tochterkind hat dann noch Windlichter aus alten Marmeladengläsern gebastelt ….

Windlichter

und den diesjährigen Halloween-Kürbis komplett allein ausgehöhlt und geschnitzt. Da waren wir Eltern schwer beeindruckt ;o).

Nun bleibt mir nur noch allen ein schönes Halloween, einen wunderbaren Reformationstag oder aber einen erholsamen, arbeitsfreien Feiertag zu wünschen – je nachdem wie man diesen Tag am liebsten verbringt.

Schaurig schöne Grüße!

Eure Anja

Upcycling: Aus Wachsresten neue Kerzen gießen

WEIBERkombinat Kerzengießen BLOG 1

Die dunkle und kalte Jahreszeit steht vor der Tür und um es sich ein bißchen gemütlicher zu machen, zündet man gern mal die eine oder andere Kerze an.

Bei vielen Kerzen bleibt nach dem Abbrennen ein nicht unerheblicher Rest an Wachs übrig. Diese Reste schmeiße ich nicht einfach weg, sondern sammle sie in einem Beutelchen um dann später wieder neue Kerzen daraus zu machen. Geht supereinfach und macht Spaß, vor allem wenn das Tochterkind begeistert mitmacht.

Man braucht:

  • einen Topf
  • eine große ausgewaschene Konservendose
  • Dochte (meine sind aus dem Bastelladen, man kann aber auch diese selbst fertigen)
  • Schaschlickspieße aus Holz; Haushaltsgummis
  • Gefäße – wir haben uns für Kerzen im Gefäß entschieden, man kann aber auch in Joghurtbecher, Tetrapaks, etc. gießen und diese nach dem Aushärten des Wachses entfernen

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Zuerst kommt Wasser in den Topf welches erhitzt wird. Die Aludose mit den Kerzenresten kommt dazu. Dabei habe ich sie nur so hoch gefüllt, wie auch der Wasserstand im Topf war, dann geht es beim Schmelzen etwas schneller. Wir wollten auch verschiedene Farben gießen, daher schmilzt man das Wachs in mehreren Etappen.

Während das Wachs sich verflüssigt, spült man die Gefäße aus und bereitet den Docht vor. Wir haben uns mit einer Vorrichtung aus zwei Schaschlickspießen und zwei Haushaltsgummis beholfen. So bleibt der Docht beim Einfüllen und Aushärten des Wachses wo er hingehört.

Praktischerweise erhitzt sich die Konservendose nur unten und so kann man sie mit blanken Händen oben anfassen und das Wachs in die Behälter füllen. Eventuelle Reste alter Dochte sinken im flüssigen Wachs auf den Boden der Konservendose. Diesen kleinen Rest einfach weggießen, sollten noch Docht- oder Rußreste in der Dose hängen bleiben, diese mit Küchenpapier auswischen.

Da die Wachsreste unterschiedlich gefärbt waren, war es spannend zu sehen welcher Farbton durch das Mischen der Reste entsteht. Flüssig ist das Wachs durchsichtig und ändert beim Aushärten nochmal leicht die Farbe.

Besonders viel Spaß macht es die Farben zu schichten.

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Beim Aushärten haben sich die Kerzen sehr unterschiedlich verhalten: die weiten Teegläser waren offensichtlich am besten geeignet, die Oberfläche hat sich schön gleichmäßig verfestigt. Bei den tieferen Behältern ist das Wachs in der Mitte um den Docht trichterförmig nachgesackt. Das kann man aber beheben, indem man Schichten gießt, man muß allerdings warten bis der erste Guß ausgehärtet ist und dann die entstandene Kuhle füllen.

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… und schon hat man viele neue Kerzen aus alten Wachsresten.

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Ein warmes Licht in kalten und dunklen Tagen wünscht Euch

Eure Anja

Anja: Herbstbastelei mit Kindern

Töchterchen hat in den Ferien supersüße Vogelhäuschen aus Filz gebastelt:

IMG_6942Sie sind aus stärkerem Filz (ca. 2-3 cm) gefertigt, der Korpus und das Dach wurden hinten per Hand mit ein paar Stichen zusammengenäht. Sonst wurde geklebt, bzw. die Lochzange benutzt.

Die Häuschen kann man auch aufhängen:IMG_6943Wenn man den Korpus etwas schräg schneidet oder das Dach schief aufsetzt, sieht das Ganze noch pfiffiger aus.

Die Idee stammt aus dem Buch „NATÜRLICH Wohndesign“ von Patricia Morgenthaler