… and the winner is

Da sich nur wenige um das Freiexemplar beworben haben (https://weiberkombinat.wordpress.com/2016/02/28/weiberkombinat-in-der-aktuellen-simply-naehen-verlosung/), gab es für alle Beteiligten eine richtig große Chance zu gewinnen. Ich möchte nochmal allen danken die mitgemacht haben!

Das Tochterkind durfte Glücksfee spielen:

Verlosung1

Und die Glückliche ist:

Verlosung2

Viel Spass mit dem Heft und herzliche Grüße!

Eure Anja

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Weiberkombinat in der aktuellen „Simply Nähen“ & Verlosung

Wer eine Weile einen Blog schreibt oder einen DaWanda-Shop betreibt, kennt das Phänomen wahrscheinlich: man bekommt immer mal Anfragen zwecks einer Zusammenarbeit. Oft sind diese in Spam-Manier verfaßt, eher nicht persönlich formuliert und es wird nach Produkten für Produkttests oder Verlosungen gefragt bzw. ob man nicht Werbung buchen möchte. Solche Anfragen lese ich und lösche sie dann. Manchmal kommt aber auch eine tolle Idee oder nette Anfrage. So erhielt ich vor wenigen Wochen eine Anfrage der „Simply Kreativ“ ob eine meiner Pinnwände als Produkttipp veröffentlicht werden dürfte. Zuerst dachte ich es handelt sich um eine DIY-Anleitung für die Zeitschrift (ist ja kein Hexenwerk so eine kleine Pinnwand herzustellen) und habe daher als Gegenleistung für die Hergabe meiner Produktidee nach Belegexemplaren gefragt. Eins für mich und eines für meinen Blog. Dies wurde mir freundlich genehmigt.Simply Nähen 1Als ich das Heft dann in den Händen hielt, war ich zuerst einmal sehr erstaunt und habe mich dann sehr gefreut, denn es war offensichtlich so dass die Redakteure meine Pinnwand im Netz entdeckt hatten, das Produkt gut fanden und als Einkaufstipp in der Printausgabe veröffentlichen haben. Da das kostenlose Werbung mit Draufgabe zweier Gratishefte darstellt, für die ich lediglich zwei großformatige Fotos an die Redaktion weiterleiten mußte, ist das ein bißchen wie Weihnachten und Ostern zusammen.Simply nähen 2Ich muß zugeben, dass ich die Zeitschrift vorher nicht kannte. Ich hatte schon mal Hefte wie die „Cut“ oder „Molli Makes“ gekauft und war meist enttäuscht. Relativ hoher Preis und dafür eher wenige Infos und Anleitungen. Alles sehr stylish aufgemacht, aber es wurden dann gern mal viele Seiten mit zwar wunderbaren Bildern von dann aber doch der immergleichen Sache gefüllt.

Mir hat das Heft wirklich gut gefallen – und das sage ich nicht nur weil ich darin vorkomme. Es sind viele verschiedene Ideen und Anleitungen enthalten, die Anleitungen sind nicht nur optisch schön gestaltet sondern tatsächlich gut nachvollziehbar und vollständig (wie oft habe ich schon versucht ewas zu nähen oder zu stricken und bin dann mal kurzzeitig verzweifelt weil irgendeine kleine aber relevante Information vergessen wurde).

Und wer sich davon überzeugen will hat jetzt die Chance das Heft zu gewinnen. Einfach kurz in der Kommentarspalte Interesse bekunden und ihr wandert in den Lostopf. Am nächsten Sonntag (6. März) wird ausgelost.

Für diejenigen, die kein Glück hatten hier der Link zum Heft:  http://simply-kreativ.de/bibliothek/simply-naehen-0216/. Dort werden auch nochmal die Heftinhalte vorgestellt.

In einer Woche wird der Gewinner verkündet.

Bis dahin frohes Kreativ-Schaffen und herzliche Grüße!

Eure Anja

 

 

 

Ritterkostüm

Ritter-TunikaAls ich bei meiner Kreativ-Freundin -Julinka- ( https://weiberkombinat.wordpress.com/2016/01/31/neues-jahr-neues-glueck/ ‎) im Werkstattlädchen zum Kaffeklatsch verweilte, kam eine junge Frau und fragte, ob wir auch ein Ritterkostüm für ihren 5jährigen nähen würden. Helm, Schwert und Schwertgurt waren bereits vorhanden, aber eine Tunika wurde noch gebraucht. Da ich privat schon mal eines gefertigt hatte,  sagte ich spontan zu. Hauptsächlich weil ich die nötigen Materialien für ein solches Gewand bereits vorrätig hatte und auch einen wunderbaren Wappenstoff, der sich dafür großartig eignete.

Wir wurden uns über die Auswahl der Stoffe schnell einig und ich konnte loslegen. Da es sich hier um eine zahlende Kundin handelte, war der Anspruch an die Verarbeitung für mich etwas höher als wenn man privat mal ein Kostüm schneidert. Kostüme kann man oft auch ohne Schnittmuster nähen, aber damit die Größe genau passt, habe ich mir dann doch lieber eines unter Zuhilfenahme eines Kinder-Shirt-Schnittes erstellt.

ZuschneidenDie Schulterpartie sowie die Gesamtlänge wurden erweitert. Auch der Halsauschnitt mußte deutlich vergrößert werden. Als Hauptstoff  hatten wir hochwertiges Leinen ausgewählt. Das sieht auch ganz wunderbar aus, läßt sich aber gar nicht so leicht verarbeiten. Am Halsausschnitt hat es mit viel Fingespitzengefühl ganz gut funktioniert, aber die Rundungen am unteren Rand der Tunika waren für mich in einem zufriedenstellendem Zustand nicht machbar. Deshalb habe ich mich spontan entschieden die äußeren Ränder mit Schrägband zu versäubern, denn glücklicherweise hatte ich genug Schrägband in einer hervorragend passenden Farbe bereits vorrätig. Wie so oft bei Entscheidungen die ich aus der Not getroffen habe, war das Endergebnis dann sogar noch besser als die geplante Variante. Ich finde das Schrägband peppt das Ganze ungemein auf und gibt dem Ganzen nicht nur einen schönen Rahmen, sondern auch Stabilität. Zu guter Letzt habe ich dann noch ein paar Bänder angenäht um die Vorder- und Rückseite beim Tragen zusammenzuhalten. Der Schwertgurt erfüllt diese Funktion ebenfalls, aber dieser wird beim Essen oder Toben vielleicht doch mal abgelegt

Auftragsarbeiten sind immer spannend, man weiß nie ob man die Vorstellungen des Auftraggebers getroffen hat (besonders wenn man bei der Fertigung noch unabgesprochene Änderungen vornimmt). In diesem Fall war das Kostüm ein voller Erfolg. Nun hoffe ich nur noch dass der kleine Ritter auch vollauf zufrieden ist.

Wer auch mal ein Ritterkostüm nähen möchte und das Wappen toll findet, hier könnt ihr es als Aufbügler erwerben: http://de.dawanda.com/product/95206963-aufbuegler-ritter-wappen.

Ritter-Wappen-AufbüglerEine schöne Faschingszeit für alle Karnevalisten!

Eure Anja

Duschvorhang-Upcycling

Diese Woche wurden bei „Geschickt eingefädelt“ Duschvorhänge verarbeitet und da ich bei diesem Thema bereits über Erfahrung verfüge, habe ich mich sponan zu einem Blog-Post zum Thema entschlossen. Ich habe zwar noch nie Kleidung aus Duschvorhängen genäht, außer einem Regencape bietet sich für mich da auch erst mal nichts an, dafür aber Fahrrad-Kindersitz-Regenschutzhauben.

WEIBERkombinat Kindersitzbezug1

Dieses Modell besteht tatsächlich aus einem textilen Duschvorhang, gekauft in einem ganz normalen Möbelhaus. Der Duschvorhang ließ sich super verarbeiten, ich habe ganz normale Universal-Nadeln benutzt. Inzwischen habe ich für solche Fälle Microtex-Nadeln.

Die Bezüge habe ich nach einem selbst erstellten Schnittmuster genäht: den Sitz ausgemessen und danach eine Tütenform mit möglichst wenigen Nähten erdacht. Wenige Nähte erleichtern nicht nur die Arbeit, sie sorgen auch dafür das der Bezug besonders wasserdicht ist. Die Nähte habe ich nicht verklebt, sondern einfach doppelt genäht, dies hat für den Regenschutz völlig ausgereicht da die Nähte nur im Seitenbereich sind. Unten einfach eine Tunnelnaht, stabile Gummikordel durchgezogen und wer mag noch einen Zugstopper angebracht – fertig.

Der Zugstopper ist dabei optional, wenn man eine hochwertige Gummikordel verwendet, kann man den Bezug auch so über den Sitz ziehen ohne dass sie auf Dauer ausleiert. Beim Bäume-Duschvorhang konnte ich (zumindest für einen Bezug) gleich noch die bereits vorhandenen Ösen nutzen und auf den Tunnelzug verzichten.

WEIBERkombinat Kindersitz-Regenschutz2

Im Shop haben sich die Regenbezüge gut verkauft, durch den eher dünnen aber dennoch wasserfesten Stoff waren sie schön leicht und konnten klitzeklein gerollt und verstaut werden. Auch der Einkaufspreis der Duschvorhänge war so günstig, dass ich preislich konkurrenzfähige Sitzbezüge nähen und trotzdem noch etwas verdienen konnte. Nun das ABER: danach hatte ich Duschvorhänge erstanden die exakt dieselben Materialangaben aufwiesen wie die bereits gekauften. Leider, leider war das Material aber eben nicht wasserdicht. Das war sehr schade, weil ich dieses Manko erst nach dem Zuschnitt bemerkt hatte und weil der Stoff herrlich leuchtend orange mit schönen hellen Punkten war. Ich entsorge ja nichts  das man noch benutzen könnte, daher wurde der orangene Duschvorhang schon zum Innenfutter diverser Täschchen.

Ich habe dann noch privat auf Wunsch weitere Bezüge für Freunde genäht und dafür das „Wachstuch“ vom schwedischen Möbelhaus benutzt. Wachstuch schreibe ich hier in Anführungsstrichen, denn Wachstuch ist normalerweise deutlich dicker und daher m.M. nach nicht so richtig geeignet. Bei DaWanda werden viele Bezüge aus Wachstuch angeboten, aber ich fand es schwerer zu verarbeiten, zu steif und das Material hat bei der „outdoor“-Nutzung deutlich mehr gelitten.

Sollte großes Interesse bestehen, würde ich ein Tutorial zum Sitzbezug incl. Schnittmuster schreiben und einstellen. Meldet Euch einfach per Kommentar oder Email!

Nun noch kurz zur Nähsendung: auch bei diesem Thema hätte ich mir mehr Hintergrund gewünscht. Auch wenn mir die Hose und der Hoodie gut gefielen, kann ich mir das Trageerlebnis bei der Verwendung von Duschvorhangstoff nicht als wirklich angenehm vorstellen. Atmungsaktiv oder gar elstischist sowas ja nun eher nicht. Die Capes waren beide super (ich würde das Ananas-Cape sofort tragen), ich hätte mir von den Profis aber ein paar Hinweise zur Verarbeitung gewünscht, ein Regencape dass an den Nähten Wasser durchläßt ist eher suboptimal. Die Briten haben einen Regen-Blouson nähen müssen und (da haben wir wieder den qualitativen Unterschied im Format) die Ärmel getaped (geklebt), inklusive Anwendungserklärung. Da hat man direkt wieder was gelernt.

Genießt die Vorweihnachtszeit und seid herzlich gegrüßt!

Eure Anja

 

 

 

Halloween-Deko

Happy-1

Ich weiß ja nicht wie es in anderen Regionen Deutschlands so aussah, aber hier bei uns waren die Oktoberferien komplett verregnet (wir hatten sogar schon den ersten Schneefall). Da heißt es dann Kinder inhäusig zu beschäftigen und so haben wir die Zeit genutzt und für Halloween gebastelt.

Zuerst einmal wurde das FIMO ausgepackt und losgeknetet. Herausgekommen sind zwei Spinnen, ein Schleimfleckmonster, ein (brauner?!) Geist, ein Kürbis und eine Zombieblume.

Fimo-Deko Halloween

Dann haben wir noch ein Ferienangebot der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig genutzt: Laternenbasteln. Da der Andrang in diesem Jahr enorm war, konnten die Kinder nicht aus verschiedenen Modellen wählen, aber die vorbereitete Fledermauslaterne kam bei meinen Kindern gut an … passt ja auch zu Halloween. Muttis und Vatis (es waren erstaunlich viele Männer mit ihren Kindern dabei, die „neuen Väter“ sind in Leipzig gut repräsentiert) durften sich auch eine Laterne basteln und da meine Kinder nicht mehr so viel Hilfe brauchen, habe ich natürlich fleißig mitgeschnippelt und geklebt.

Fledermaus-Laternen

Da die Kinder keine Kostüme fanden die ihnen richtig gut gefielen, wurden auch diese selbstgenäht. Dafür haben wir nichts einkaufen müssen, das quadratisches Stück schwarzen Pannesamt war noch vorrätig und ein altes ausgemustertes Jerseykleid konnte weiterverwendet werden. Alles andere waren Reste die wir ja immer aufheben ;o). Kann man erkennen als was die Kinder sich verkleiden wollen?

die Kostüme

Das Tochterkind hat dann noch Windlichter aus alten Marmeladengläsern gebastelt ….

Windlichter

und den diesjährigen Halloween-Kürbis komplett allein ausgehöhlt und geschnitzt. Da waren wir Eltern schwer beeindruckt ;o).

Nun bleibt mir nur noch allen ein schönes Halloween, einen wunderbaren Reformationstag oder aber einen erholsamen, arbeitsfreien Feiertag zu wünschen – je nachdem wie man diesen Tag am liebsten verbringt.

Schaurig schöne Grüße!

Eure Anja

Upcycling: Aus Wachsresten neue Kerzen gießen

WEIBERkombinat Kerzengießen BLOG 1

Die dunkle und kalte Jahreszeit steht vor der Tür und um es sich ein bißchen gemütlicher zu machen, zündet man gern mal die eine oder andere Kerze an.

Bei vielen Kerzen bleibt nach dem Abbrennen ein nicht unerheblicher Rest an Wachs übrig. Diese Reste schmeiße ich nicht einfach weg, sondern sammle sie in einem Beutelchen um dann später wieder neue Kerzen daraus zu machen. Geht supereinfach und macht Spaß, vor allem wenn das Tochterkind begeistert mitmacht.

Man braucht:

  • einen Topf
  • eine große ausgewaschene Konservendose
  • Dochte (meine sind aus dem Bastelladen, man kann aber auch diese selbst fertigen)
  • Schaschlickspieße aus Holz; Haushaltsgummis
  • Gefäße – wir haben uns für Kerzen im Gefäß entschieden, man kann aber auch in Joghurtbecher, Tetrapaks, etc. gießen und diese nach dem Aushärten des Wachses entfernen

WEIBERkombinat kerzen 2

Zuerst kommt Wasser in den Topf welches erhitzt wird. Die Aludose mit den Kerzenresten kommt dazu. Dabei habe ich sie nur so hoch gefüllt, wie auch der Wasserstand im Topf war, dann geht es beim Schmelzen etwas schneller. Wir wollten auch verschiedene Farben gießen, daher schmilzt man das Wachs in mehreren Etappen.

Während das Wachs sich verflüssigt, spült man die Gefäße aus und bereitet den Docht vor. Wir haben uns mit einer Vorrichtung aus zwei Schaschlickspießen und zwei Haushaltsgummis beholfen. So bleibt der Docht beim Einfüllen und Aushärten des Wachses wo er hingehört.

Praktischerweise erhitzt sich die Konservendose nur unten und so kann man sie mit blanken Händen oben anfassen und das Wachs in die Behälter füllen. Eventuelle Reste alter Dochte sinken im flüssigen Wachs auf den Boden der Konservendose. Diesen kleinen Rest einfach weggießen, sollten noch Docht- oder Rußreste in der Dose hängen bleiben, diese mit Küchenpapier auswischen.

Da die Wachsreste unterschiedlich gefärbt waren, war es spannend zu sehen welcher Farbton durch das Mischen der Reste entsteht. Flüssig ist das Wachs durchsichtig und ändert beim Aushärten nochmal leicht die Farbe.

Besonders viel Spaß macht es die Farben zu schichten.

WEIBERkombinat Kerzen 3

Beim Aushärten haben sich die Kerzen sehr unterschiedlich verhalten: die weiten Teegläser waren offensichtlich am besten geeignet, die Oberfläche hat sich schön gleichmäßig verfestigt. Bei den tieferen Behältern ist das Wachs in der Mitte um den Docht trichterförmig nachgesackt. Das kann man aber beheben, indem man Schichten gießt, man muß allerdings warten bis der erste Guß ausgehärtet ist und dann die entstandene Kuhle füllen.

WEIBERkombinat 2015-5

… und schon hat man viele neue Kerzen aus alten Wachsresten.

Weiberkombinat Kerzen 4

Ein warmes Licht in kalten und dunklen Tagen wünscht Euch

Eure Anja

Upcycling: Socken-Klapper-Schlange

Titelbild

Es wird kälter und die Sommersöckchen werden gegen dickere Socken getauscht. Wer Kinder hat kontrolliert vielleicht auch die Passform und sortiert einige aus. Andere Socken haben durch Löcher in der Ferse schlicht ausgedient.

Ich hatte schon öfter mal Sockenschlangen in anderen DIY-Beiträgen gesehen und fand die Idee witzig, v.a. da ich wußte dass früher oder später einiges an Material in unserem Haushalt anfallen würde. Wir haben ein Weilchen die Kindersocken aufgehoben und hatten schnell einen ganzen Haufen zusammen.

Das Material_1

Zuerst habe ich eine Vorauswahl getroffen und mich für zusammenpassende Muster und Farben entschieden.

2.

  1. Ich habe alles außer dem Schaft der Socken abgeschnitten.
  2. Danach wurde die Reihenfolge der Sockenstücke festgelegt.
  3. Die einzelnen Teile rundherum mit einem Zickzack- oder Elastikstich verbinden und …
  4. … dabei auf eventuell bereits vorhandene Nähte achten (sieht schöner aus).

3.

Für den Kopf habe ich eine Erwachsenensocke mit Wollanteil ausgesucht, welche zu heiß gewaschen wurde und ordentlich eingelaufen ist. Dadurch ist sie erstens nicht mehr tragbar und zweitens sehr, sehr fest in der Struktur. Also optimal für den Schlangenkopf ;o). Hier wurden die Sohle und Ferse mit verwendet, ich habe das ganze so nach innen eingeschlagen dass oben eine doppellagige Fläche entsteht und unten sich die Ferse wie ein Unterkiefer vorschiebt.

4.

Fix einen Streifen knallroten Filz zugeschnitten und in die Schlangenschnauze gesteckt. Danach entlang der Umschlaglinie zusammennähen und dabei gleichzeitig die Zunge befestigen. Nun kann auch der Kopf angenäht werden.

5.

Für die Schwanzspitze habe ich einfach…

7. … die Ecken abgesteckt und …

8. … halbrund zusammengenäht.

9. Beim Annähen der Spitze ein Füllloch offen lassen!

Da es unbedingt eine Klapperschlange sein sollte, braucht man jetzt noch was zum klappern ;o).

6.

Dafür habe ich …

10. … ein Ü-Ei mit Erbsen gefüllt …

11. … mit Füllwatte gepolstert und …

12. … mit Garn umwickelt.

Dann die Schlange fertig stopfen und die Füllnaht per Hand verschließen.

So eine Schlange muß natürlich auch gut (um nicht zu sagen hypnotisierend ;o) gucken können. Glücklicherweise waren in der Knopfkiste noch ein Paar diesem Zweck sehr dienliche Knöpfe zu finden. Diese rasch per Hand annähen.

Meine Kinder klärten mich dann noch auf, dass eine Klapperschlange am „Klapperschwanz“ sehr speziell aussieht: die sogenannte „Schwanzrassel“ erinnert ein bißchen an eine dicke Raupe. Also wurde noch mit Hilfe von Elastik-Haargummis der hintere Teil des Schwanzes mehrfach mit dem Klapperei in der Mitte abgebunden. Man kann natürlich auch Garn verwenden.

SchwanzklapperIch darf vorstellen: unser neues Haustier Klappi-Schnappi!

Genießt den Herbst und seid herzlich gegrüßt!

Eure Anja