Adventskalender *architektonisch* – DIY

AdventskalenderDas Thema *Adventskalender* ist bei mir ein Dauerbrenner:

https://weiberkombinat.wordpress.com/2014/11/24/anja-adventskalender-fur-manner/

https://weiberkombinat.wordpress.com/2014/11/20/anja-adventskalender/

https://weiberkombinat.wordpress.com/2013/11/26/anja-nachhaltige-adventskalender-nr-1/

Warum?

Weil ich das Angebot in den Läden wirklich lahm finde. Von allen im Einzelhandel gekauften Kalendern war ich enttäuscht, weil der Inhalt den Preis nicht rechtfertigte oder einfach langweilig war. Ein selbstgemachter Kalender ist schonmal etwas Besonderes und kann einfacher auf den Geschmack des Beschenkten angepasst werden. Außerdem produziert man mit den käuflichen, bereits gefüllten Kalendern nicht selten unnötig viel Müll (viel Verpackung, wenig Inhalt).  Außerdem bin ich grundsätzlich ein Fan von Adventskalendern die man wieder verwenden und neu befüllen kann.

Deshalb möchte ich heute einen Adventskalender vorstellen den ich wirklich super finde. Er ist in schwarz/weiß (besonders toll für Erwachsene oder Männer) oder farbig zu bekommen. Er ist immer wieder verwendbar. Und: man kann ihn kostenfrei einfach ausdrucken. Alles was man braucht ist ein Drucker, etwas stärkeres Papier, eine Schere, einen Klebestift, ein wenig Geschick und Ideen für die Füllung.

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Die Vorlage für den *Christmas Street* Kalender von *MR PRINTABLES* findet ihr hier:

https://mrprintables.com/christmas-advent-calendar-street.html

Die Vorlagen einfach ausdrucken und ausschneiden. Dann falten und zusammenkleben.

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Jetzt nach Lust und Laune und unter Beachtung der zu beschenkenden Person füllen. Dieser ist für Freunde aus Frankreich – beide Architekten – und ihre Kinder. Deshalb war Süßkram hier der Favorit. Man kann aber grundsätzlich alles einfüllen was in die Häuschen passt und dem Beschenkten gefällt: Witze, Rätsel, Weisheiten, kleine Legofiguren, schöne Halbedelsteine (die es zu sehr erschwinglichen Preisen auch online gibt), und, und, und…

Befüllt geht der Kalender im Maxibriefkarton morgen auf die lange Reise nach Paris.

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim basteln und eine wunderbare und entspannte Vorweihnachtszeit!

Eure Anja

 

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Advents-Rentier

Auf die „Simply Nähen“ sind wir durch diese Anfrage damals aufmerksam geworden: https://weiberkombinat.wordpress.com/2016/02/28/weiberkombinat-in-der-aktuellen-simply-naehen-verlosung/.

Jetzt kauft meine Mutti die Zeitschrift ab und an, das aktuelle Exemplar (06/2016) hat sie an mich weitergegeben. Die Tochter wiederum hat darin das „Rentier Rudolph“ entdeckt und mich überzeugt dass wir dieses nun ganz unbedingt mal nähen müssen.

Hier seht Ihr das Resultat, darf ich vorstellen: Fred und Rudi.weiberkombinat-2016-1

Wir haben (natürlich ;o) nicht streng nach Vorlage gearbeitet. Statt eines „geplotteten“ Gesichts habe ich mich für Filzaugen und einen gestickten Mund entschieden. Die Tochter hat den Mund mit einem Textilmarker aufgezeichnet und für die Augen tolle, schimmernde Knöpfe benutzt (kommt auf dem Foto leider nicht so zur Geltung). Die roten Nasen sind beide aus Filz. Der braune Stoff sind Reste eines tollen Wollstoffes, der wie Filz nicht franst und deshalb nicht versäubert werden muß, was toll bei den Geweihen war.

Ein wirklich schönes und einfaches Nähprojekt!

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Frohes Schaffen!

Eure Anja

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Upcycling: Aus Wachsresten neue Kerzen gießen

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Die dunkle und kalte Jahreszeit steht vor der Tür und um es sich ein bißchen gemütlicher zu machen, zündet man gern mal die eine oder andere Kerze an.

Bei vielen Kerzen bleibt nach dem Abbrennen ein nicht unerheblicher Rest an Wachs übrig. Diese Reste schmeiße ich nicht einfach weg, sondern sammle sie in einem Beutelchen um dann später wieder neue Kerzen daraus zu machen. Geht supereinfach und macht Spaß, vor allem wenn das Tochterkind begeistert mitmacht.

Man braucht:

  • einen Topf
  • eine große ausgewaschene Konservendose
  • Dochte (meine sind aus dem Bastelladen, man kann aber auch diese selbst fertigen)
  • Schaschlickspieße aus Holz; Haushaltsgummis
  • Gefäße – wir haben uns für Kerzen im Gefäß entschieden, man kann aber auch in Joghurtbecher, Tetrapaks, etc. gießen und diese nach dem Aushärten des Wachses entfernen

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Zuerst kommt Wasser in den Topf welches erhitzt wird. Die Aludose mit den Kerzenresten kommt dazu. Dabei habe ich sie nur so hoch gefüllt, wie auch der Wasserstand im Topf war, dann geht es beim Schmelzen etwas schneller. Wir wollten auch verschiedene Farben gießen, daher schmilzt man das Wachs in mehreren Etappen.

Während das Wachs sich verflüssigt, spült man die Gefäße aus und bereitet den Docht vor. Wir haben uns mit einer Vorrichtung aus zwei Schaschlickspießen und zwei Haushaltsgummis beholfen. So bleibt der Docht beim Einfüllen und Aushärten des Wachses wo er hingehört.

Praktischerweise erhitzt sich die Konservendose nur unten und so kann man sie mit blanken Händen oben anfassen und das Wachs in die Behälter füllen. Eventuelle Reste alter Dochte sinken im flüssigen Wachs auf den Boden der Konservendose. Diesen kleinen Rest einfach weggießen, sollten noch Docht- oder Rußreste in der Dose hängen bleiben, diese mit Küchenpapier auswischen.

Da die Wachsreste unterschiedlich gefärbt waren, war es spannend zu sehen welcher Farbton durch das Mischen der Reste entsteht. Flüssig ist das Wachs durchsichtig und ändert beim Aushärten nochmal leicht die Farbe.

Besonders viel Spaß macht es die Farben zu schichten.

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Beim Aushärten haben sich die Kerzen sehr unterschiedlich verhalten: die weiten Teegläser waren offensichtlich am besten geeignet, die Oberfläche hat sich schön gleichmäßig verfestigt. Bei den tieferen Behältern ist das Wachs in der Mitte um den Docht trichterförmig nachgesackt. Das kann man aber beheben, indem man Schichten gießt, man muß allerdings warten bis der erste Guß ausgehärtet ist und dann die entstandene Kuhle füllen.

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… und schon hat man viele neue Kerzen aus alten Wachsresten.

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Ein warmes Licht in kalten und dunklen Tagen wünscht Euch

Eure Anja

Anja: Adventskranz

Letztes Jahr sah unser Adventskranz ganz klassisch aus: Tanengürn und ein paar Farbtupfer.

IMG_0313Dieses Jahr habe ich einen umhäkelten Adventskranz von Regina geschenkt bekommen und mußte bei der Dekorierung etwas umdenken. Ich habe mir besonders große Kerzenteller besorgt, da sich eventuelles Tropfwachs von der Wolle nur schlecht wieder entfernen ließe. Nur weiß und silber war mir zu „cool“, deswegen habe ich noch ein paar grüne Elemente kombiniert.

Und so sieht das Ergebnis aus:

IMG_5129Ganz anders als seine Vorgänger, aber auch schön, oder?

Anja: Nachhaltige Adventskalender Nr.1

Ein selbstgenähter Adventskalender ist auch für Nähanfänger machbar und ein dankbares Projekt. Mit Stempeln und etwas Stoffmalfarbe ist sehr schnell das Nummerierungsproblem gelöst (im Handel gibt es sehr viele schöne Ziffern für diesen Zweck zu kaufen, sind aber oft etwas kostenintensiver) und man kann den Kalender noch personalisieren. Oben einfach einen Tunnel nähen und gewünschte Aufhängung (z.B. eine Bistrogardinenstange) durchschieben. Am unteren Saum habe ich noch Bleiband eingenäht, ist aber nicht unbedingt erforderlich.

Dieser Adventskalender ist für eine Schulklasse und er sollte  jedes Jahr wiederverwendbar sein … vielleicht mit austauschbaren Klassenstufen?

Ich habe mich für eine andere Variante entschieden und den Kalender über die Lehrerin personalisiert. Ein Dankeschön für ihre super Arbeit und eine  Erinnerung, wenn sie die Klasse nächstes Jahr abgibt … hält garantiert bis zur Rente.

IMG_5075Wir haben ihn mit je einer kleinen Süßigkeit und einem Kinderwitz bzw. einer Knobelei gefüllt.